Besuchen Sie dieses bedeutende Kunstwerk des
"Naumburger Meisters" . Neben dem Original in der Bassenheimer Kirche
finden Sie bei
uns viele Hintergrundinformationen zu diesem Kunstwerk und
wie es nach Bassenheim gelangte

Der berühmteste Vertreter war wohl Heinrich Walpod von Bassenheim.
Sie waren nur wenige Jahre in Bassenheim und haben doch in so kurzer Zeit erstaunliches bewirkt...
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Ereignisreich
Wir haben die bewegte Bassenheimer Geschichte in
verschiedene Themenbereiche aufgeteilt, die wir in den 3 Etagen des
Museums darstellen.
St. Martin / Bassenheimer Reiter
Die Pfarrkirche St. Martin beherbergt den berühmten
„Bassenheimer Reiter“ (Originalgröße 113 * 114
cm), eine bedeutende Darstellung des St. Martin, geschaffen im 13. Jh.
vom „Naumburger Meister“, der als ein
Hauptmeister seiner Epoche gilt. Neben Werken in Reims, Metz und dem
Mainzer Dom gilt der Westchor des Naumburger Doms als Hauptwerk seines
Schaffens, woraus sich dann auch seine Namensgebung herleitet.
Das Martinus-Museum gibt dem Kunstwerk gewissermaßen ein zweites
Domizil, zeigt den Werdegang des St. Martin als "Europa-Heiliger",
stellt andere Martinus-Darstellungen vor und gibt Antwort auf die
Frage, wie das Kunstwerk wahrscheinlich nach Bassenheim gekommen ist.
An dieser Stelle möchten wir auf die Sonderausstellung zum Naunburger Meister in Sachsen-Anhalt
hinweisen:
(http://www.naumburgermeister.de)
Die Ritter und Grafen von Bassenheim
Berühmtester Vertreter Bassenheims war wohl Heinrich Walpot von
Bassenheim. Er wurde in der Zeit des dritten Kreuzzuges unter Kaiser
Friedrich I. (Barbarossa) in Akkon am Fuße des Berges Karmel in
Palästina erster Hochmeister des deutschen Ordens. Bereits 1196 war zum „Praeceptor“ des „Deutschen
Hospitals St. Marien zu Jerusalem“ gewählt worden.
Im
März 1198 wurde der Deutsche Orden in den Stand eines Ritterordens gehoben
und war somit neben den Templern und den Johannitern bzw. Maltesern der
dritte große Ritterorden in der Zeit der Kreuzzüge.
1386. Zu Ehren des Siegfried Walpot von Bassenheim, Komtur und oberster
Spittler im Staat des Deutschen Ordens im
damaligen Ostpreußen, erhält die erste Stadt Masurens
den Namen Bassenheim (später Passenheim, heute polnisch Pasym und
Bassenheimer Partnerstadt)
Kasimir Graf Waldbott von Bassenheim (1642-1730), Mainzer
Domherr, bringt das Martinus-Relief aus dem Mainzer Dom nach
Bassenheim. Das Kunstwerk wird als „Bassenheimer Reiter“
berühmt.
Weitere tiefgehende Informationen über die Walpoden und deren Umfeld haben wir in unserem Infocenter dokumentiert.
Abraham Freiherr und Charlotte Freifrau von Oppenheim (1873 - 1887)
Der Kölner Bankier und Finanzberater des Erzbischofs von Köln erwirbt am 3. Januar 1873 Burg und Rittergut Bassenheim.
Die Oppenheims entwickeln eine rege Bautätigkeit in der
Gemeinde. Die Witwe Charlotte Freifrau von Oppenheim
stiftet der Gemeinde Bassenheim ein Krankenhaus.
Konrad Adenauer und Robert Schuman in Bassenheim
Am 10. Oktober 1948 treffen sich erstmals nach dem Zweiten
Weltkrieg die Staatsmänner Konrad Adenauer und Robert
Schuman und erörtern in der Bassenheimer Burg Möglichkeiten
einer deutsch-französischen Verständigung.
Im 1. Band seiner "Erinnerungen" (Frankfurt, April 1967) schreibt
Adenauer auf S. 284: Im Oktober 1948, war ich mit Robert Schumann, dem
damaligen Außenminister Frankreichs, das erste Mal
zusammengetroffen.
Ich hatte mit ihm in Basseneim (sic!) ein sehr vertrauensvolles und
offenes Gespräch geführt, das hauptsächlich die
Saarfrage berührte. Schumann ließ in diesem Gespräch
durchblicken, dass Frankreich hinsichtlich der Saar die Rückkehr
zu Deutschland als im Bereich des Möglichen ansehe. Worauf es
Frankreich ankomme, sei die Sicherung seiner wirtschaftlichen
Interessen.
Diesem historisch bedeutendem Treffen haben im ersten Stockwerk einen großen Bereich gewidmet.
Unsere Partnerschaften in Polen und Frankreich
1988 knüpft die Gemeinde Bassenheim freundschaftliche Beziehungen zu „Pasym
1994 wird die Freundschaft mit dem französischen Städtchen
Pouges-les-Eaux durch den Austausch von Partnerschaftsurkunden
besiegelt.
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